Männer-Achter des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser belegte beim BaselHead Platz 14 und wurde zweitbestes deutsches Vereinsboot

Am vergangenen Samstag, den 18.11.2017 nahm der Männer-Achter des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser erstmals am BaselHead teil. Bei ihrer Premiere bekamen die Männer vom Landesstützpunkt Oldenburg zunächst einen hinteren Startplatz im 30-Boote-Feld zugewiesen.

Entsprechend ihres Vorhabens, diesen potenziellen Nachteil zu nutzen und möglichst viele Boote zu überholen (s. Vorbericht). Ging die Mannschaft, angetrieben von Steuerfrau Beatrice Lüße das Rennen beherzt an und konnte bereits nach wenigen hundert Metern das erste gegnerische Boot überholen. Angetrieben von diesem Schub für die Psyche wurde auch der Rest der stromaufwärts führenden ersten Streckenhälfte bewältigt. Die vermeintlich größte Herausforderung der 6,4km-Schleife auf dem schnell fließenden Rhein entpuppte sich als unproblematisch: Die 180°-Wende aus voller Fahrt absolvierte Mannschaft unerwartet schnell und so präzise, dass sich der Vorsprung auf die folgenden Boote schnell um mehrere hundert Meter vergrößerte und ein weiteres zuvor gestartetes Boot überholt werden konnte.

Dank dieses Husarenritts auf dem unruhigen Wasser am „Rheinknie“ konnte sich die Team NordWest-Crew wie gewünscht stark präsentieren und sich im Ergebnis von Platz 26 (Startplatz) um zwölf Plätze auf Platz 14 verbessern. Bemerkenswert ist dabei auch, dass sich aus deutscher Sicht lediglich die vier Boote aus dem „Team Deutschlandachter“ (Bundesstützpunkt Dortmund 1-4) die deutschen Meister vom Verein „wirfueryannic“ und die Frankfurter RG Germania vor Ems-Jade-Weser platzierten. Letztere sogar nur knapp, lediglich 2,6 Sekunden trennten die Frankfurter von den Oldenburgern.

Darüber freut sich auch Timm Wöltjen: „Wir konnten zu 99 % das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Ich freue mich sehr, dass wir uns nach vorne schieben konnten und dabei gerade viele deutsche Boote hinter uns gelassen haben. Das zeigt einmal mehr, dass am Landesstützpunkt Oldenburg über viele Jahre gute Arbeit geleistet wurde.“

Neben dem tollen Ergebnis freute sich die Mannschaft auch über die exzellente Organisation der Veranstalter. Das BaselHead war bis ins kleinste Detail hervorragend geplant und die Veranstalter waren überaus freundlich und hilfsbereit. Ein Grund mehr, im kommenden Jahr wieder nach Basel zu reisen und das Rennen dann von Platz 14 aufzunehmen.

 

geschrieben von: Christian Vennemann