Am 17./18.5. besuchten die Bundeskaderruderinnen des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser Luisa Neerschulte und Jule Dirks die internationale besetzte Regatta in Duisburg-Wedau.

Eine Woche vor der abschließenden Rangliste des Deutschen Ruderverbandes in Köln galt es die letzten Aufgaben des Heimtrainings in den Wettkampf zu übertragen und weiter Selbstbewusstsein zu tanken.

Für Luisa Neerschulte ging es dazu am Samstag in einen von der Bundestrainer Brigitte Bielig zusammen gesetzten Doppelzweier mit Frauke Hundeling aus Hannover. In einem von Kampf geprägten Rennen gelang ein vierter Platz vor den Mannschaften aus Österreich und der Tschechischen Republik. Die zweite Deutsche Renngemeinschaft auf Platz drei lag mit 3 Sekunden noch in Reichweite konnte aber im Endspurt leider nicht mehr angegriffen werden. Platz eins mit der dritten deutschen Renngemeinschaft und Platz zwei mit der holländischen Vertretung lag allerdings deutlich vor dem Feld.

Am Sonntag konnte sich Neerschulte im Einer noch stärker präsentieren. Nach sicherer Qualifikation am Vormittag für das Finale, gelang ihr ein dritter Platz hinter der Schweiz und einer Holländerin. Damit war sie schnellstes deutsches Boot und untermauert ihre gute Position im Feld der deutschen Skullerinnen.

Jule Dirks ging nach ihrem Wechsel in den Skull Bereich zu Beginn des Monats zum ersten Mal überhaupt auf einer internationalen Regatta im Einer an den Start.

Am Samstag gelang ihr dabei mit einem starken Vorlauf sogar der Sprung ins A Finale. Die Intensität des Vorlaufs in den Knochen konnte sie dort aber leider noch nicht mit den etablierten Skullerinnen Schritt halten.

Am Sonntag sah dies im stark besetzten Vorlauf schon anders aus. Mit einem beherzten Rennverlauf konnte sie bis kurz vor der 1500m Marke den Bugball auf dem nötigen Qualifikationsplatz drei halten. Auf den letzten Metern reichten die sprichwörtlichen Körner dann aber leider knapp nicht mehr.

Dennoch zeigt die Formkurve auch bei Dirks deutlich nach oben, so dass auch sie freudig gespannt auf die abschließende Rangliste des Deutschen Ruderverbandes blickt und sicherlich die ein oder andere der Etablierten ärgern wird.